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        Im Sommer liebe ich Pistazieneis. Und im Winter? Richtig. Da dürfen Pistazien auch nicht fehlen. Genau aus diesem Grund kam ich auf dieses leckere Rezept für ein Süßes Zupfbrot mit Pistazien. Vielleicht kennt ja der eine oder andere von Euch schon das klassische Süße Zupfbrot mit einer feinen Butter-Zucker-Zimt Mischung als Füllung. Hier gibt es nun dieses leckere Hefegebäck einmal neu interpretiert für alle Pistazien-Fans da draußen.

        Da fallen mir auch gerade ein paar besonders schöne Zeilen rund um die Pistazie ein, die ich vor kurzem gelesen hab: Es gibt viele verborgene Geheimnisse, die sich in der Schale der Pistazie verbergen. Eines davon ist der blumige Duft, der sich verbreitet, sobald der Pistazienkern fein gemahlen wird. Es ist eine Mischung aus Jasmin, frisch geriebener Zitronenschalen mit einer Note feiner Mandel. Es gibt keinen anderen Geschmack oder Duft, der diesem gleich kommt.
        (Frei von mir aus dem englischen übersetzt)

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        Zutaten für eine Kastenform

          • 20 g frische Hefe
          • 150 ml Milch
          • 50 g Zucker
          • eine Prise Salz
          • zwei Eier
          • 375 g Mehl
          • 50 g geschmolzene Butter

        Für die Füllung:

        • 80 g geschmolzene Butter
        • 80 g geschmolzene Pistaziencreme
        • eine halbe Tasse (ungesalzene) Pistazienkerne, gehackt / gemahlen
        • ein halber Teelöffel Kardamon

        Zubereitung:

        Die Hefe mit einem Teelöffel des Zuckers in der lauwarmen Milch auflösen und solange stehen lassen, bis diese aufschäumt.

        Das Mehl, die Eier, Salz und die geschmolzene Butter miteinander vermengen, dann die Milch-Hefe-Mischung hinzu geben. Die Teigmasse mit dem Holzlöffel oder den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Sollte er sehr kleben, eventuell mit etwas mehr Mehl gegen arbeiten, so dass sich der Teig vom Rand der Schüssel löst. Nun abgedeckt an einem warmen Ort eine bis eineinhalb Stunden gehen lassen.

        Eine Kastenform mit Butter ausstreichen und darin ein wenig Mehl verteilen, so dass die Innenwände und der Boden der Form mit Mehl benetzt sind. Alternativ kann die Form auch mit Backpapier ausgekleidet werden.

        Für die Füllung in einem kleinen Topf die Butter und Pistaziencreme zum Schmelzen bringen, gut miteinander verrühren, und nach Belieben mit Zucker und Kardamongewürz abschmecken. Einen Teil der gemahlenen Pistazienkerne untermischen – den Rest der Kerne für das spätere Topping aufheben.

        Wenn der Teig aufgegangen ist, diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen. Die Füllung auf dem ausgerollten Teig verteilen und anschließend diesen in Streifen schneiden. Die Streifenbreite entspricht ungefähr der Kastenformhöhe. Ich habe den Teig halbiert, erst den einen Teil verarbeitet, dann den anderen.

        Die entstandenen Streifen übereinander legen (bei mir waren es drei Streifen) und dann in Vierecke schneiden. Diese Viereckstapel in die Kastenform hintereinander einsetzen. Und mit den gemahlenen Pistazienkernen bestreuen.
        Den Teig nun nochmal 30 Minuten gehen lassen und in der zwischenzeit den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

        Das süße Zupfbrot auf der zweiten Schiene von unten 30 bis 40 Minuten lang backen. Wenn es fertig ist, etwa eine halbe Stunde auskühlen lassen, dann aus der Form stürzen und mit den restlichen Pistazien toppen. Zum Verzehr die einzelnen Stücke mit den Fingern abzupfen, naschen und genießen.

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        Um noch einen Hauch Winter hinzu zu geben, habe ich die Pistazienfüllung zusätzlich mit Kardamon verfeinert. Dies ist natürlich optional. Und genau das liebe ich so an diesem Rezept, dass man hier so herrlich mit den unterschiedlichen Füllungen, Gewürzen und Geschmacksrichtungen spielen kann. Ich wünsche ganz viel Freude beim Ausprobieren. Und Achtung, das Abzupfen der einzelnen Kuchenstücke verbirgt eine verführerische Suchtgefahr.

        Dieses Winterrezept findet ihr auch als Gastbeitrag bei der lieben Nadine von www.dreierlei-liebelei.de // und zwar hier

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